Der Digital Omnibus hat den Zeitplan des EU AI Act umgebaut. Hochrisiko-Pflichten: verschoben auf Dezember 2027 und August 2028. Viele Führungskräfte lasen nur das Wort „verschoben“ und lehnten sich zurück.
Zu früh. Der 2. August 2026 bleibt ein Stichtag.

Transparenzpflichten nach Art. 50. Drei Beispiele aus dem Alltag:
Für bestimmte Markierungs- und Erkennungspflichten von Anbietern generativer Systeme, die vor dem 2. August 2026 in Verkehr gebracht oder in Betrieb genommen wurden, gilt eine Übergangsregel bis 2. Dezember 2026.
Dazu läuft der Aufbau der Aufsicht. Verstöße gegen Transparenzpflichten können empfindliche Bußgelder nach sich ziehen.
Auch nach dem Stichtag beginnt eine tragfähige KI-Governance mit einem klaren Lagebild:
Nur teilweise. Der Digital Omnibus vertagt die Hochrisiko-Pflichten auf Dezember 2027 (Anhang III) und August 2028 (Anhang I). Die Transparenzpflichten nach Art. 50 gelten planmäßig ab dem 2. August 2026.
Für bestimmte KI-Interaktionen und bestimmte generierte oder manipulierte Inhalte gelten Transparenz-, Kennzeichnungs- oder Markierungspflichten. Für Bestandssysteme gilt bei der maschinenlesbaren Kennzeichnung eine Schonfrist bis 2. Dezember 2026.
Die Bußgelder sind gestaffelt und reichen bis zu 35 Mio. Euro oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes. Die Stufen im Detail: EU AI Act Bußgelder.
Das kann der Fall sein. Die Einordnung hängt von Rolle, System und Nutzungskontext ab. Der Überblick: EU AI Act Pflichten für Unternehmen.
Den Bestand prüfen, die Risiken einordnen, klare Regeln setzen. Die Grundlagen dafür stehen im KI-Governance-Leitfaden.
Im kostenlosen Erstgespräch strukturieren wir gemeinsam, welche Anforderungen für Ihre Rollen und Systeme relevant sein könnten. Unverbindlich, konkret, oft mit ersten sinnvollen Ansatzpunkten.