Neunzig-Tage-Programm

Neunzig-Tage-Programm für KI-Governance

KI-Governance für Geschäftsführer im Mittelstand

Ihre Teams nutzen KI. Die gemeinsame Linie fehlt noch. Im Neunzig-Tage-Programm erarbeiten wir die vereinbarten Rollen, Regeln und Abläufe. Sie erhalten konkrete Grundlagen für Entscheidungen und die weitere KI-Nutzung. Ekkehard Schmider begleitet Ihre Geschäftsführung und die beteiligten Teams persönlich.

Das Programm richtet sich an Geschäftsführer im Mittelstand, die KI bereits einsetzen. Es passt besonders dann, wenn mehrere Fachbereiche zusammenarbeiten müssen und interne Freigabewege noch unklar sind.

Vier Phasen mit konkreten Ergebnissen

Den Ablauf innerhalb der 90 Tage stimmen wir zu Projektbeginn ab. Ausgangslage, ausgewählte Anwendungen und verfügbare Kapazitäten bestimmen die Schwerpunkte.

1. KI-Praxis erfassen

Was wir gemeinsam erarbeiten: Ein Lagebild der betrachteten Anwendungen, Zuständigkeiten und offenen Fragen.

Was Sie damit entscheiden können: Wo besteht Handlungsbedarf? Welche Anwendungen betrachten wir zuerst?

2. Prioritäten setzen

Was wir gemeinsam erarbeiten: Einen Maßnahmenplan mit Verantwortlichen und vereinbarten Meilensteinen.

Was Sie damit entscheiden können: Was packen wir jetzt an? Welche Aufgaben können warten?

3. Regeln und Abläufe erarbeiten

Was wir gemeinsam erarbeiten: Rollen, interne Freigabewege und passende Arbeitsvorlagen im vereinbarten Umfang.

Was Sie damit entscheiden können: Wer entscheidet künftig? Welche Fragen gehen an interne oder externe Fachleute?

4. Im Alltag testen und übergeben

Was wir gemeinsam erarbeiten: Ausgewählte Abläufe an konkreten Anwendungen erproben, Beteiligte schulen und nächste Reviews planen.

Was Sie damit entscheiden können: Was funktioniert bereits? Wo müssen wir nacharbeiten? Wer bleibt verantwortlich?

Was Sie nach 90 Tagen davon haben

Sie erhalten ein priorisiertes Lagebild, geklärte Rollen, erarbeitete Abläufe und einen Plan für die nächsten Schritte. Im Alltag heißt das:

  • Fragen landen bei der zuständigen Person: Eine Frage zu einem KI-Werkzeug geht nicht mehr automatisch an die Geschäftsführung.
  • Freigaben nach festen Regeln: Neue Tools werden über vereinbarte Wege freigegeben, nicht nach Bauchgefühl.
  • Geschulte Mitarbeitende: Seit Februar 2025 verlangt Art. 4 EU AI Act ausreichende KI-Kompetenz. Die beteiligten Teams sind geschult, und Sie können das belegen.
  • Ein Quartal, dann selbstständig: 12 Arbeitstage über drei Monate. Danach arbeitet Ihr Team mit den Regeln weiter.

Offene Fragen bleiben sichtbar und sind den zuständigen Personen zugeordnet. Neue Anwendungen fließen in spätere Reviews ein.

Was Ihr Team beiträgt

Benötigt werden ein Ansprechpartner und Zugang zu den vereinbarten Informationen. Die zuständigen Personen wirken an Workshops und Entscheidungen mit. Den zeitlichen Aufwand stimmen wir vor dem Start mit Ihnen ab. IT, Fachbereiche und interne Prüffunktionen werden passend zu den ausgewählten Anwendungen einbezogen.

Was Sie Ihrem Wirtschaftsprüfer vorlegen können

Nach dem Programm liegen diese Unterlagen vor, im Umfang laut Angebot:

  • Verzeichnis der betrachteten KI-Anwendungen mit Verantwortlichen
  • Rollen- und Zuständigkeitsübersicht (RACI)
  • Beschriebener Freigabeweg für neue KI-Werkzeuge
  • Schulungsnachweise mit Inhalten, Terminen und Teilnehmenden (Art. 4 EU AI Act)
  • Entscheidungsprotokolle der Workshops
  • Liste offener Prüfpunkte mit Zuständigkeit

Das ist eine nachvollziehbare Dokumentation, kein Compliance-Siegel und keine Rechtsberatung.

Beispielszenario: Maschinenbauer mit 180 Mitarbeitenden

Fiktives, anonymisiertes Szenario. Es zeigt einen typischen Verlauf, kein konkretes Kundenprojekt. Ihre Ergebnisse hängen von Ausgangslage und Mitwirkung ab.

  • Woche 1 bis 3: 14 KI-Werkzeuge erfasst. Zwei verarbeiteten Kundendaten ohne Freigabe und wurden abgeschaltet.
  • Woche 4 bis 6: Eine Freigabeverantwortliche benannt. Neue Tools laufen über ein einseitiges Antragsformular.
  • Woche 7 bis 10: 60 Mitarbeitende in zwei Formaten geschult, Teilnahme dokumentiert.
  • Woche 11 bis 13: Erster Review. KI-Fragen an die Geschäftsführung: von mehreren pro Woche auf etwa eine pro Monat.

Häufige Fragen

Müssen wir bereits wissen, welche KI-Anwendungen es gibt?

Ein erster Überblick hilft. Zu Beginn klären wir den Informationsstand und den Umfang der Bestandsaufnahme. Nicht bekannte oder nicht zugängliche Anwendungen lassen sich daraus nicht automatisch vollständig erfassen.

Ist das Programm eine Prüfung auf vollständige EU-AI-Act-Compliance?

Das Programm unterstützt den organisatorischen Aufbau Ihrer KI-Governance. Dabei werden offene Prüffragen zum EU AI Act und zum Datenschutz sichtbar gemacht. Die rechtliche Bewertung des Einzelfalls erfolgt durch dazu befugte Fachleute. Eine Zertifizierung oder Zusage vollständiger Rechtskonformität ist nicht Bestandteil des Programms.

Können wir mit einem kleineren Schritt beginnen?

Das Readiness-Audit ist ein kompakter Einstieg. Es liefert ein Lagebild und priorisierte nächste Schritte. Anschließend können Sie entscheiden, was Ihr Team selbst übernimmt und wo weitere Begleitung sinnvoll ist.

Readiness-Audit kennenlernen

Wie Aufwand und Honorar festgelegt werden

Gesamtpreis: 21.600 € netto für das ganze Programm (12 Arbeitstage, abgerechnet mit 7.200 € pro Monat über drei Monate).

Haben Sie vorher ein Readiness-Audit gebucht, rechnen wir das Audit-Honorar von 1.800 € vollständig an.

Im Erstgespräch besprechen wir Ausgangslage, Ziele und gewünschte Ergebnisse. Darauf baut ein Angebot mit Leistungsumfang, Beratungsaufwand und Honorar auf. Die 90 Tage beschreiben den Projektrahmen. Welche Termine und Ergebnisse verbindlich vereinbart sind, steht im Angebot.

Passt das Programm zu Ihrer Situation?

Im kostenfreien Erstgespräch klären wir Bedarf, Beteiligte und mögliche nächste Schritte.