Der KI-Podcast von Ekkehard Schmider, Jochen Schwarzmann und Dr. Jens Wehrmann. Gedanken zu Digitalisierung und KI. Seit 2020.

Digitalisierung ist ein großes Wort: Es gibt einen Haufen Schmuh. Und echte Perlen. Die liegen aber nicht so rum. Du musst sie einzeln herauspicken. Deshalb reden wir. Und irgendwann haben wir ein Mikro dazugestellt. Wir sind Betroffene. Zeitzeugen. Profiteure. Pioniere. Klar, unser Humor stammt noch aus den Neunzehnhundertachtzigern. Aber wir mischen feste mit: Als Unternehmer, Marketing-Expertainer und Perlentaucher.
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Hat KI eine eigene Kultur? Oder entsteht gerade etwas viel Verrückteres: eine Kultur zwischen Mensch und Maschine?
In dieser Folge sprechen Dr. Jens Wehrmann, Jochen Schwarzmann und Ekkehard Schmider über KI als kulturelle Kraft. Nicht nur als Werkzeug. Nicht nur als Technologie. Sondern als etwas, das Sprache verändert, Rituale erzeugt, Beziehungen beeinflusst und vielleicht sogar neue Formen von Gemeinschaft erschafft.
Die Diskussion beginnt bei einer scheinbar einfachen Frage – und landet überraschend schnell bei Religion, Kunst, Individualisierung, Social Media, Einsamkeit, kulturellen Blasen und der Frage, ob KI für manche Menschen bereits eine Art moderne Gottheit geworden ist.
Es geht um die Kultur der KI-Nutzer. Um die Kultur, die KI möglicherweise selbst hervorbringt. Und um die Frage, was passiert, wenn jeder Mensch irgendwann seine ganz eigene, hochindividuelle KI-Welt bewohnt.
Warum du reinhören solltest
• Weil die Folge eine völlig andere Perspektive auf KI eröffnet: nicht technisch, sondern kulturell.
• Weil verständlich wird, warum KI weit mehr verändert als Arbeitsplätze oder Prozesse.
• Weil die Diskussion an Stellen landet, die gleichzeitig faszinierend und unbequem sind.
• Weil es um Kunst, Musik, Gemeinschaft und menschliche Nähe geht – und darum, was davon bleibt, wenn KI immer besser wird.
• Weil die Folge zeigt, dass Kultur nicht geplant wird. Sie entsteht. Und vielleicht erleben wir gerade genau das.
• Weil die Frage „Hat KI eine Kultur?“ viel tiefere Konsequenzen hat, als man zunächst vermuten würde.
Spannende Momente aus der Folge
• Der Gedanke, dass KI nicht nur Kultur beeinflusst, sondern selbst kulturelle Eigenschaften entwickeln könnte.
• Die überraschende Parallele zwischen KI und religiösen Vorstellungen von etwas Größerem, Allwissendem und schwer Erklärbarem.
• Die Beobachtung, dass viele Menschen längst persönliche Rituale und Gewohnheiten mit ihren KI-Systemen entwickeln.
• Die Diskussion darüber, ob eine Kultur auch zwischen nur zwei Akteuren entstehen kann: Mensch und KI.
• Die Vision einer Zukunft, in der jeder seinen eigenen Film, seine eigene Musik und seine ganz persönliche digitale Realität erhält.
• Die Frage, ob maximale Individualisierung am Ende zu maximaler Einsamkeit führt.
• Die Erkenntnis, dass gemeinsame Songs, gemeinsame Erinnerungen und gemeinsame kulturelle Erlebnisse vielleicht wertvoller werden als je zuvor.
• Die Debatte darüber, ob KI-generierte Kunst echte Kunst sein kann – oder ob Kunst erst durch die Resonanz zwischen Menschen entsteht.
• Die Erinnerung an die frühen KI-Bilder mit ihren surrealen Fehlern, die oft berührender wirkten als perfekte Ergebnisse.
• Die Beobachtung, dass Social-Media-Plattformen heute bereits Mechanismen nutzen, die erstaunlich nah an digitalen Abhängigkeiten liegen.
• Die These, dass KI weniger wie ein Werkzeug und mehr wie eine fremde Intelligenz wirkt – ein Alien, das unsere Sprache gelernt hat.
• Der Ausblick auf die nächste große Herausforderung: Wie sich Wirtschaft, Arbeit und Gesellschaft verändern, wenn KI immer mehr menschliche Tätigkeiten übernimmt.
Kopfhörer auf und rein in die Folge – danach schaust du mit anderen Augen auf KI, Kultur und vielleicht sogar auf dich selbst.
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