Einen Pilot prüfen, bevor Sie KI breit einführen
Sie wollen wissen, ob ein KI-Werkzeug im Alltag verlässlich hilft. Ein Pilot zeigt, an welchen Stellen die Technik trägt und wo Erwartungen offen bleiben. Dafür zählen auch Rückmeldungen, die gegen einen breiten Einsatz sprechen.
Bei der Erzdiözese Freiburg begleitete Ekkehard Schmider einen Pilot mit Langdock und Schulungen für 100 Mitarbeitende und Geistliche. Das Projekt verband praktische Erfahrungen mit der Frage, wie Menschen KI sinnvoll in ihre Aufgaben einbauen.
Was erprobt wurde
Zum Pilot gehörte eine Suche mit KI über ausgewählte eigene Quellen. Bei diesem Verfahren, oft RAG genannt, erhält das Modell Material, aus dem es eine Antwort bilden soll. Das schafft noch keine Garantie, dass jede Auskunft stimmt.
Die Arbeit mit den Quellen und den Antworten machte Grenzen sichtbar. In den Schulungen lernten 100 Mitarbeitende und Geistliche, KI für ihre täglichen Aufgaben einzusetzen.
Antworten im Alltag prüfen
Der Fall zeigt, warum ein Pilot klare Prüfkriterien braucht. Gute Einzelantworten reichen nicht aus, um einen verlässlichen Betrieb zu belegen. Fachliche Qualität, geeignete Quellen und der Umgang mit Fehlern müssen im Arbeitsalltag tragen.
Welche Fragen daraus für Ihr Projekt folgen
Legen Sie vor dem Test fest, welche Fragen das System beantworten soll. Prüfen Sie die Antworten mit Fachleuten anhand der Originalquellen. Dokumentieren Sie Fehler und unterscheiden Sie einzelne Treffer von Ergebnissen, die sich wiederholen lassen.
Benennen Sie außerdem, wer über den nächsten Schritt entscheidet. Ein Pilotbericht ersetzt weder den Beschluss über den breiten Einsatz noch die nötigen Regeln für Daten, Zugriffe und Verantwortung.
Wenn Sie den Stand Ihres eigenen Projekts prüfen wollen, ordnen Sie im Readiness-Audit Anwendungen, offene Punkte und nächste Entscheidungen. Für die vereinbarten Schritte unterstützt Sie das Neunzig-Tage-Programm.